8. Jahrestagung des Netzwerkes der europäischen Hochschul-Ombudsdienste ENOHE in Wien 19. bis 21. Mai 2010
Vom 19. bis 21. Mai 2010 findet die bereits achte Jahreskonferenz des europäischen Netzwerkes für Hochschulombudsdienste (ENOHE / European Network for Ombudsmen in Higher Education) statt, diesmal mit dem Generalthema „Common Objectives, Different Pathways: Embedding Ombudsman Principles and Practices into Higher Education Institutions“.
Teilnehmer/innen aus drei Kontinenten:
Diese Konferenz, zu der rund 100 Teilnehmer/innen aus Europa, Kanada, Mexiko, den USA und Australien erwartet werden, wird Fachleute aus den Bereichen Beschwerde- und Konfliktmanagement sowie Mediation und alternative Streitschlichtung für zweieinhalb intensive Konferenz-Tage zusammenbringen.
Die wichtigsten Ziele:
Die wichtigsten Ziele der als Hauptorganisator von der Studierendenanwaltschaft ausgerichteten Tagung sind der Austausch von Erfahrungen aus verschiedenen Arbeitsmustern, der Vergleich von Methoden und Verfahren sowie die Erörterung spezieller Themen wie die Auswirkungen des Bologna-Prozesses auf den Studierendenalltag, Studieren mit Behinderungen, Geschlechtergerechtigkeit sowie Definition und Wahrung von Studierendenrechten.
Als wichtigste (inländische) Partner bei den Veranstaltern fungieren das Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung und die österreichische Nationalagentur für das EU-Programm „Lebenslanges Lernen“, unterstützt von weiteren „stakeholders“ der heimischen Hochschullandschaft.
Workshops:
Die Tagung beginnt mit einem Intensiv-Workshop-Tag (19. Mai), an dem in parallelen Sitzungen Mediationstechniken, Grundzüge für die Einrichtung eines Ombudsmann-Büros, die Wahrung der Unparteilichkeit von Ombudsstellen sowie die Entwicklung von Curricula für gute wissenschaftliche Praxis angeboten werden (€ 50,- Teilnahmegebühr).
Die beiden vollen Konferenztage (20. und 21. Mai) sind in vier Themen-Halbtage eingeteilt, „Governance in Higher Education“ (Donnerstag vormittags), „European Higher Education in Times of Changes: The Importance of Ombudsmen” (Donnerstag nachmittags). Am zweiten Konferenz-Tag stehen „Building Fair, Respectful and Supportive Environments“ (vormittags) sowie „Embracing Diversity“ (nachmittags) auf dem Programm.
Die Tagung umfasst auch mehrere Begleittermine, bei denen Gelegenheit zum näheren Kennenlernen besteht, u. a. bei einem von Frau Bundesministerin Dr. Karl gegebenen Cocktail-Empfang im Audienzsaal des Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung am ersten Konferenzabend sowie bei einem Abendessen im Rathaus-Keller am zweiten Abend.
Die Konferenz soll Impulse auch für die Weiterentwicklung sowohl der Studierendenanwaltschaft als auch von dezentralen Ombudsstellen direkt an den österreichischen Hochschulinstitutionen geben.
Weitere Informationen:
Detaillierte Informationen über das Detailprogramm (die ständig aktualisiert werden), zu den Teilnahmegebühren und zu Anmeldeformalitäten sind zu finden auf der Konferenzhomepage
www.diesan.at/enohe2010


