LLP – ERASMUS

Aktion für allgemeine Hochschulbildung und berufliche Bildung auf tertiärer Ebene

Spezifische Ziele:

  • Unterstützung der Verwirklichung eines Europäischen Hochschulraums;
  • Stärkung des Beitrags der Hochschulbildung und der fortgeschrittenen beruflichen Bildung zum Innovationsprozess.

Operative Ziele:

  • Verbesserung der Qualität und Ausweitung des Umfangs der europaweiten Mobilität von Studierenden und Lehrkräften, so dass bis 2012 mindestens drei Millionen Personen an der studentischen Mobilität im Rahmen des Programms Erasmus und seiner Vorgängerprogramme teilgenommen haben;
  • Verbesserung der Qualität und Ausweitung des Umfangs der multilateralen Zusammenarbeit zwischen Hochschulen in Europa; 
  • Verbesserung der Transparenz und Kompatibilität von in Europa erworbenen Hochschulabschlüssen und Qualifikationen der fortgeschrittenen beruflichen Bildung;
  • Verbesserung der Qualität und Ausweitung des Umfangs der Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und Unternehmen;
  • Förderung der Entwicklung innovativer Verfahren in der allgemeinen und beruflichen Bildung der Tertiärstufe sowie der Übertragung dieser Verfahren, auch von einem Teilnehmerland auf andere;
  • Förderung der Entwicklung von innovativen IKT-gestützten Inhalten, Diensten, pädagogischen Ansätzen und Verfahren für das lebenslange Lernen.

 

Maßnahmen des Programms Erasmus

 

Mobilität von Einzelpersonen

  • Mobilität von Studierenden, um Studien- bzw. Ausbildungsaufenthalte an Hochschulen in Mitgliedstaaten oder Praxis-Aufenthalte in Unternehmen, Berufsbildungseinrichtungen, Forschungszentren oder anderen Organisationen zu absolvieren;
  • Mobilität von Hochschullehrenden zu dem Zweck, an einer Partnereinrichtung in einem anderen Land zu lehren oder eine Fortbildung zu absolvieren;
  • Mobilität von anderem Hochschulpersonal sowie von Personal von Unternehmen, um zu unterrichten oder eine Fortbildung zu absolvieren;
  • Mobilität bei Erasmus-Intensivprogrammen auf multilateraler Basis.

Multilaterale Projekte
konzentrieren sich unter anderem auf Innovationen, Experimente und den Austausch vorbildlicher Verfahren in den durch die spezifischen und operativen Ziele vorgegebenen Bereichen.

 

Multilaterale Netze
befassen sich mit einem bestimmten Fachgebiet oder einem interdisziplinären Thema ("thematische Erasmus- Netze") und verfolgen die das Ziel, neue Lernkonzepte und -kompetenzen zu entwickeln, wobei solchen Netzen auch Vertreter/innen anderer öffentlicher Stellen sowie von Unternehmen und Vereinigungen angehören können; sie werden von Zusammenschlüssen von Hochschulen koordiniert.

 

Weitere Initiativen ("flankierende Maßnahmen")
zur Förderung der Ziele des Programms Erasmus.

 

"Erasmus-Studierende" sind

  • Studierende an Hochschulen, die zumindest im zweiten Studienjahr eingeschrieben sind und die im Rahmen der Mobilitätsaktion des Programms Erasmus einen Studienaufenthalt in einem anderen Mitgliedstaat absolvieren, unabhängig davon, ob sie aus Mitteln des genannten Programms finanziell unterstützt werden oder nicht, wobei solche Studienaufenthalte gemäß einer interinstitutionellen Vereinbarung zwischen der entsendenden und der aufnehmenden Einrichtung voll anerkannt werden und die aufnehmende Einrichtung für diese Studierenden keine Studiengebühren erhebt;
  • Studierende, die im Rahmen der Mobilität für einen Gemeinsamen Masterstudiengang eingeschrieben sind;
  • Studierende an Hochschulen, die Praxis-Aufenthalte absolvieren.

Nähere Informationen zum Programm sind erhältlich bei

 

 

OeAD (Österreichischer Austauschdienst) – GmbH

Nationalagentur für das Programm Lebenslanges Lernen
Schreyvogelgasse 2
A-1010 Wien
Tel.: +43/1/534 08-0
Fax: +43/1/534 08-20
e-mail: lebenslanges-lernen(at)oead.at
Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.lebenslanges-lernen.at

 

sowie auf der website der Europäischen Kommission unter

Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterhttp://ec.europa.eu/education/programmes/llp/index_en.html   

 

 

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