Statistische Auswertungen der Erasmus-Studierendenmobilität nach Studienform und Geschlecht
Auf Grund von Quelldaten der Nationalagentur für Lebenslanges Lernen wurden statistische Auswertungen der Erasmus-Studienaufenthalte (SMS) für die Jahre 2002 – 2009 (entspricht den Studienjahren 2002/03 – 2009/10) und der Erasmus-Studierendenpraktika (SMP) für die Jahre 2007 und 2008 (entspricht den Studienjahren 2007/08 und 2008/09) erstellt.
Die Studienform bezieht sich auf die Angabe der Studierenden im Erasmus-Bewerbungsformular auf den Akademischen Grad nach Beendigung des Studiums. Wo diese Angaben nicht eindeutig zuordenbar, gibt es bei SMS die Spalte „keine Angabe“.
Als Institutionstypen wurden folgende Gruppen zusammengefasst:
- Universitäten,
- Privatuniversitäten,
- Fachhochschulen,
- Akademien für Lehrerbildung (bis 2007),
- Pädagogische Hochschulen und
- „Sonstige“ (Medizinisch-technische Akademien, Militärische und Diplomatische Akademien, Konservatorien sowie Wirtschaftsschulen).
Folgende statistische Auswertungen stehen zur Verfügung:
Erasmus-Studienaufenthalte (SMS) nach Studienform (Studienjahre 2002/03 – 2009/10) (PDF, 48 KB)
Erasmus-Studierendenpraktika (SMP) nach Studienform (Studienjahre 2007/08 und 2008/09) (PDF, 17 KB)
Erasmus-Studienaufenthalte (SMS) nach Institutionstyp und Studienform (Studienjahre 2002/03 – 2009/10) (PDF, 47 KB)
Erasmus-Studierendenpraktika (SMP) nach Institutionstyp und Studienform (Studienjahre 2007/08 und 2008/09) (PDF, 14 KB)
Erasmus-Studienaufenthalte (SMS) nach Geschlecht (Studienjahre 2002/03 – 2009/10) (PDF, 15 KB)
Erasmus-Studierendenpraktika (SMP) nach Geschlecht (Studienjahre 2007/08 und 2008/09) (PDF, 16 KB)
Erasmus-Studienaufenthalte (SMS) nach Institutionstyp und Geschlecht (Studienjahre 2002/03 – 2009/10) (PDF, 59 KB)
Erasmus-Studierendenpraktika (SMP) nach Institutionstyp und Geschlecht (Studienjahre 2007/08 und 2008/09) (PDF, 17 KB)
Erasmus-Studienaufenthalte nach Studienform und Geschlecht für alle einzelnen Hochschuleinrichtungen für die Jahre 2002 - 2009 (Quelldatei der Nationalagentur für Lebenslanges Lernen für SMS) (Studienjahre 2002/03 – 2009/10) (PDF, 260 KB)
Erasmus-Studierendenpraktika (SMP) nach Institutionstyp und Geschlecht für die Jahre 2007 und 2008 (Quelldatei der Nationalagentur für Lebenslanges Lernen für SMP) (Studienjahre 2007/08 und 2008/09) (PDF, 14 KB)
Bei Betrachtung der Auswertung nach Institutionstyp und Geschlecht ergibt sich ein interessanter Vergleich mit der Gesamtzahl der Studierenden an Universitäten und Fachhochschulen (Quelle: bmwf unidata).
Während an den Universitäten im WS 2008 insgesamt 128.709 Frauen (54 %) und 111.615 Männer (46 %) inskribiert waren, haben davon im Studienjahr 2008/09 1.929 weibliche (62 %) und 1.168 männliche Studierende (38 %) einen Erasmus-Studienaufenthalt absolviert. Bei den Erasmus-Praktika waren es sogar 118 weibliche (65 %) und 64 männliche Studierende (35 %).
Dies zeigt, dass weibliche Studierende im Rahmen von Erasmus in besonders hohem Ausmaß mobil sind.
a) Gesamtzahl der Studierenden an österreichischen Universitäten im WS 2008/09 (Quelle: bmwf unidata)

b) Studierende an österreichischen Universitäten, die im Studienjahr 2008/09 einen Erasmus-Studienaufenthalt bzw. ein Erasmus-Studierendenpraktikum absolviert haben (Quelle: Nationalagentur für Lebenslanges Lernen)
An den Fachhochschulen ist dieser Vergleich noch auffälliger: Waren in WS 2008 15.400 Frauen (46 %) und 18.215 Männer (54 %) inskribiert, so haben im Studienjahr 2008/09 581 weibliche (62 %) und 353 männliche Studierende (38 %) einen Erasmus-Studienaufenthalt absolviert. Bei den Erasmus-Praktika waren es 403 weibliche (57 %) und 300 männliche Studierende (43 %).
a) Gesamtzahl der Studierenden an österreichischen Fachhochschulen im WS 2008/09 (Quelle: bmwf unidata)

b) Studierende an österreichischen Fachhochschulen, die im Studienjahr 2008/09 einen Erasmus-Studienaufenthalt bzw. ein Erasmus-Studierendenpraktikum absolviert haben (Quelle: Nationalagentur für Lebenslanges Lernen)





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