Neue Medien in der Lehre – Erfahrungen der ersten Etappe
Das Bildungsministerium förderte in drei Jahren 25 innovative Medienprojekte
Sezieren am Computer statt im Anatomiesaal, Lehrveranstaltungen besuchen und dabei zu Hause im Lehnstuhl sitzen - die Einsatzmöglichkeiten für digitale Medien im Bereich der Aus- und Weiterbildung sind nahezu unerschöpflich. Wie dieses Potenzial für die Praxis der Universitäten und Fachhochschulen genutzt werden kann verrät die neu erschienene Publikation des Bildungsministeriums "Neue Medien in der Lehre – Erfahrungen der ersten Etappe".
Anlass für die Publikation ist der Abschluss der dreijährigen Initiative "Neue Medien in der Lehre an Universitäten und Fachhochschulen – NML" des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur. Mit dieser Initiative hat das bm:bwk Anreize für die tertiären Bildungseinrichtungen geschaffen, mit Hilfe der Neuen Medien die Qualität der Wissensvermittlung und die organisatorischen Prozesse im Lehr- und Lernbetrieb zu verbessern. Innerhalb des Förderprogramms wurden in zwei Ausschreibungen 25 Projekte ausgewählt, in deren Rahmen Applikationen für den Einsatz in der Lehre an Universitäten und Fachhochschulen entwickelt wurden. Schon die Ausschreibung des Förderprogramms selbst bediente sich der Neuen Medien und wurde ausschließlich digital durchgeführt.
Mit dem Netzwerk "Forum Neue Medien", dem bereits 250 Lehrer/innen und Forscher/innen angehören, ist es gelungen, eine Kooperationskultur zu etablieren, in der Vertreterinnen und Vertreter von Fachhochschulen und Universitäten gemeinsam innovative Medienprojekte entwickeln und umsetzen.
Die Publikation beinhaltet Gastkommentare, Beiträge von Mitgliedern der Steuerungsgruppe zum Thema e-Learning und seiner Zukunft, Empfehlungen für Universitäten und Fachhochschulen und für das bm:bwk für die weitere Entwicklung sowie eine Leistungsbilanz der beteiligten Gruppen. Den Abschluss bilden Kurzpräsentationen der 25 Projekte.
Exemplare dieser Publikation können in der Abteilung I/10 bestellt werden.
Video "Impressionen zum Stand von e-Learning in Österreich"
Studierende, Lehrende an Universitäten und Fachhochschulen, Vizerektoren für die Lehre an Universitäten, Mitglieder der Steuerungsgruppe, des Forum Neue Medien und ProjektkoordinatorInnen wurden in kurzen Interviews zu ihren Einschätzungen vom Nutzen und von Grenzen des e-Learnings, der Bedeutung von Kooperationen und Netzwerkbildungen zwischen den Bildungsinstitutionen und der möglichen Zukunft von e-Learning befragt. Im Video, das im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur entstanden ist, finden Sie einen repräsentativen Querschnitt von Aussagen aus diesen Interviews.
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Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung