Karlheinz Töchterle kürt die besten Wissenschaftsbücher des Jahres - FOTO
Siegerautor/innen in der Aula der Wissenschaften ausgezeichnet
Wissenschafts- und Forschungsminister Dr. Karlheinz Töchterle hat am 14. Februar jene sechs Autoren ausgezeichnet, deren Bücher in vier verschiedenen Kategorien zu den besten Wissenschaftsbüchern 2012 gewählt wurden: Renée Schroeder/Ursel Nendzig, Holger Wormer/Michael Dietz, Adrian Dingle und Bill Bryson. Für Adrian Dingle und Bill Bryson nahmen der Übersetzer André Mumot bzw. die Vertreterin des Verlags Helga Mahmoud-Treimer die Auszeichnungen entgegen. „Wissenschaftliches Publizieren stellt im Sinne der Bewusstseinsbildung und Wissensvermittlung einen besonderen Wert dar. Daher freut es mich auch, dass sich Wissenschaftsbücher ständig steigender Nachfrage und vor allem auch bei Kindern und Jugendlichen wachsender Beliebtheit erfreuen“, so Wissenschafts- und Forschungsminister Dr. Karlheinz Töchterle. Und weiter: „Ich danke daher den Ausgezeichneten und allen anderen, die wissenschaftliche Themen in Buchform transportieren und somit Bleibendes zum Wohle der Wissenschaft und Forschung für die Allgemeinheit hinterlassen. In spannender, unterhaltender und informativer Art und Weise wird Wissen in dieser Form zum Abenteuer für viele Menschen.“
Die Initiative „Das beste Wissenschaftsbuch des Jahres“ gibt es bereits seit 5 Jahren, 2007 wurde sie vom Wissenschaftsministerium gemeinsam mit dem Verlag Buchkultur ins Leben gerufen. Das Interesse an der Aktion ist ungebrochen: Von 26. Oktober 2011 bis 9. Jänner 2012 waren Leserinnen und Leser aufgerufen, im Internet, im Buchhandel und in Büchereien ihre beliebtesten Wissenschaftsbücher des Jahres zu wählen. Mehr als 20.000 Votings wurden registriert.
Die Siegerbücher im Überblick:
- Medizin/Biologie:
Renée Schroeder, Ursel Nendzig: Die Henne und das Ei. Auf der Suche nach dem Ursprung
des Lebens, Residenz Verlag; Mit ihrem ersten populärwissenschaftlichen Buch gelingt der Wissenschaftlerin eine eindrucksvolle, schlüssige Erklärung ihrer „RNA-Welt-Hypothese“. Selbst ohne Vorkenntnisse weiß der Leserin bzw. die Leserin am Ende bestens Bescheid über Genetik und die Entstehung des Lebens sowie die wunderbare Wirkungsweise der RNA.
- Naturwissenschaft/Technik:
Holger Wormer, Michael Dietz: Endlich Mitwisser! Kiepenheuer & Witsch
Die beiden Autoren haben ein gutes Gespür für Fragen zu Themen, die viele interessieren und die im Alltag immer wieder auftauchen. Ausgehend von ihrer Radiosendung haben sie die Highlights nun in einem Buch zusammengefasst und beweisen, dass wissenschaftliche Seriosität und Humor kein Widerspruch sind.
- Geistes-/Sozial-/Kulturwissenschaft:
Bill Bryson: Eine kurze Geschichte der alltäglichen Dinge, Goldmann
Einer der weltweit erfolgreichsten Sachbuchautoren geht den „alltäglichen Dingen“ auf den Grund und unternimmt mit dem Leser/der Leserin höchst originell einen Rundgang durch sein Haus, einem alten Pfarrhof in England. Und er beweist: Ein Haus ist voller Überraschungen und die historische Bedeutung von bestimmten Räumen und Traditionen wird neu entdeckt.
- Junior Wissen:
Adrian Dingle: Wie man aus 92 Elementen ein ganzes Universum macht, Bloomsbury
Das Buch bietet einen herrlich queren Einstieg in die Welt der Elemente, Atome und Moleküle. Es geht um die 92 Elemente und wie sich diese miteinander verbinden und somit jede Menge Dinge bilden – eigentlich alle! Leicht verständlich und anschaulich mit buntem und originellem Layout.
Auch heuer werden wieder Bücher aus der Kategorie „Junior-Wissen“ für den Unterricht aufbereitet und vom Buchklub der Jugend in „Wissenstrolleys“ an Schulen in ganz Österreich gebracht. Lehrende können so anhand der Bücher inklusive pädagogisch-didaktischem Begleitmaterial ihren Schüler/innen neue Wissensfelder erschließen.
Überdies wurde das „Beste Wissenschaftsbuch des Jahres“ diesmal auch in Form von sozialen Medien unter die jungen Leute gebracht.
Weitere Infos:
www.wissenschaftsbuch.at



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