Gabriele Possanner-Staatspreis und Gabriele Possanner-Förderungspreise
Auszeichnungen für wissenschaftliche Leistungen zur Förderung der Geschlechterdemokratie
Das bmwf vergibt alle zwei Jahre den Gabriele Possanner-Staatspreis für wissenschaftliche Leistungen, die der Geschlechterdemokratie förderlich sind sowie zwei Förderungspreise. Der Staatspreis ist mit € 10.000,- dotiert, die beiden Förderungspreise mit je € 3.000,-.
Gabriele Possanner-Staatspreis zur Auszeichnung von Personen aus dem Bereich Forschung und Lehre, deren wissenschaftliche Leistungen die Geschlechterdemokratie förde
Gabriele Possanner-Preise - Allgemeines
Die Preise wurden 1997 in Gedenken an Gabriele Possanner eingerichtet, der 100 Jahre davor, 1897, als erster Frau ein akademischer Grad durch eine Universität auf dem jetzigen Staatsgebiet der Republik Österreich verliehen wurde. Dafür musste die Medizinerin Gabriele Possanner alle „schweren Prüfungen“, die sie bereits zur Erlangung des Doktorates an der Universität Zürich abgelegt hatte, an der Universität Wien wiederholen. Gabriele Possanner war Zeit ihres Lebens Pionierin und Vorkämpferin für die berufliche Chancengleichheit von Frauen.
Der Gabriele Possanner-Staatspreis dient der Auszeichnung einer Person aus dem Bereich Forschung und Lehre, deren wissenschaftliche Leistungen die Geschlechterdemokratie fördern. Dieser Preis ist mit Euro 10.000,– dotiert.
Die Gabriele Possanner-Förderungspreise dienen der Auszeichnung wissenschaftlicher Einzelleistungen, die zur Verwirklichung der Geschlechterdemokratie beitragen. Diese Preise werden für eingereichte Arbeiten vergeben und sind mit je Euro 3.000,– dotiert.
Die Vergabe der alle zwei Jahre ausgelobten Preise erfolgt durch den Herrn Bundesminister für Wissenschaft und Forschung auf Vorschlag der von ihr einberufenen internationalen Fachjury.
Der Jury für die Gabriele Possanner-Preise 2009 gehörten an:
Hofrätin Dr.in Gabriele Zuna-Kratky, Direktorin, Wien
Univ.-Prof.in Dr.in Evelyn Schuster, Philosophin, Linz
Prof.in Dr.in rer.pol. Beate Krais, Soziologin, Darmstadt
Prof.in Dr.in Marie-Luise Angerer, Köln
Univ.-Prof.in Dr.in Sabine Strasser, Sozial- und Kulturanthropologin, Wien
Dr.in Roberta Schaller-Steidl, Vertreterin des Wissenschaftsministeriums, Wien
Die Preisträgerinnen 2009:
Staatspreis:
Univ.-Prof. Dr. Daniela Hammer-Tugendhat
Laudatio von Prof. Dr. Marie-Luise Angerer
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Förderungspreise:
Laudatio von Mag. Blimlinger
PDF (43 KB)
Bisherige Preisträgerinnen:
2007
Staatspreis
Förderungspreise
Mag.ª Dr.in Maria Katharina Moser
Mag.ª Sandra Gendera
Laudatio von Mag. Blimlinger
PDF (42 KB)
Förderungs-Jubiläumspreis
2005
Staatspreis
ao. Univ.-Prof.in Dr.in med. Margarethe Hochleitner
Förderungspreise
Mag.ª Bettina Haidinger
Mag.ª Anna Jabloner
2003
Staatspreis
a.o. Univ.Prof.in Dr.in Elisabeth List
Förderungspreise
Dr.in Gabriele Habinger
MMag.ª Dr.in Gabriele Michalitsch
2001
Staatspreis
Ass.-Prof.in Dr.in Silvia Ulrich
Förderungspreise
Mag.a Dr.in Elisabeth Holzleithner
Mag.a Dr.in Monika Jarosch
1999
Staatspreis
Univ.Prof.in Dr.in Eva Kreisky
Förderungspreise
Mag.a Dr.in Erika Hasenhüttl,
Mag.a Susanne Pollinger
1997
Staatspreis
Univ.Prof.in Dr.in Edith Saurer
Förderungspreise
Mag.a Meike Lauggas,
Dr.in Birgit Buchinger und Dr.in Erika Pircher

Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung