Pädagog/innenbildung NEU

- Am 27. Juni 2011 nahmen Bildungsministerin Dr. Claudia Schmied und Wissenschaftsminister Dr. Karlheinz Töchterle die Empfehlungen der Vorbereitungsgruppe zur Pädagog/innenbildung Neu entgegen
Wie im Regierungsübereinkommen festgehalten, soll ein Konzept für eine, der Bologna-Struktur entsprechende, durchlässige und zwischen Universitäten und Pädagogischen Hochschulen abgestimmte Neuorganisation der verschiedenen Lehramtsstudien mit Aufnahmeverfahren auf tertiärem Niveau entwickelt werden.
Die Expert/innengruppe unter der Leitung von Peter Härtel hat ihren detaillierten
Endbericht (516 KB) zu den im Dezember 2009 präsentierten
Empfehlungen (192 KB) über Vorschläge für eine Neugestaltung der Aus-, Fort- und Weiterbildung aller pädagogischen Berufe vorgelegt.
Seit Veröffentlichung des
Endberichts (516 KB) der Expert/innengruppe im März 2010 wurden in einem breiten begleitenden Kommunikationsprozess unterschiedlichen Stakeholdern und Interessensgruppen Gelegenheit zu vertiefenden Diskussions- und Informationsgesprächen gegeben. Zum Endbericht der Expert/innengruppe "Lehrer/innenbildung NEU - die Zukunft der pädagogischen Berufe" sind zahlreiche
Stellungnahmen eingegangen.
Zu den Themenfeldern „Ausbildungsmodell und Einsatz in pädagogischen Berufsfeldern“, „Gestaltung der Induktionsphase“ sowie „Organisationsmodell und Organisationsentwicklung der beteiligten Institutionen“ wurden von Bildungsministerin Claudia Schmied und Wissenschaftsministerin Beatrix Karl weitere
Expertisen (176 KB) eingeholt.
Im Herbst 2010 wurden vier
Stakeholderkonferenzen (in Linz, Wien, Graz und Innsbruck) vom Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur und vom Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung gemeinsam veranstaltet. Mit Jänner 2011 hat die
Vorbereitungsgruppe unter der Leitung von Andreas Schnider ihre Arbeit aufgenommen. Sie arbeitete bis Juni 2011 konkrete Umsetzungsvorschläge als Basis für die gesetzliche Verankerung der neuen Pädago/innenbildung aus. Am 27. Juni 2011 nahmen Bildungsministerin Dr. Claudia Schmied und Wissenschaftsminister Dr. Karlheinz Töchterle die
Empfehlungen der Vorbereitungsgruppe entgegen.
Geschäftsstelle

Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung