Sparkling Science

Sparkling Science: Wenn es zwischen Wissenschaft und Schule funkt

Sparkling Science ist ein vom Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung ins Leben gerufene Programm, das seit 2007 einen unkonventionellen und einzigartigen Weg der wissenschaftlichen Nachwuchsförderung beschreitet und Kindern und Jugendlichen einen frühen Zugang in die Welt der Wissenschaft und Forschung ermöglicht.

 

Ziel von Sparkling Science ist es, auf Seiten der Bildung Jugendliche für die Forschung zu begeistern, und auf Seiten der Forschung innovative Erkenntnisse zu gewinnen. Langfristig will Sparkling Science strukturelle Barrieren abbauen und dadurch Anreize zur dauerhaften Vernetzung von Forschungseinrichtungen und Schulen geben.

 

Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Schule

In den mittlerweile 167 geförderten Projekten waren und sind bis dato mehr als 30.000 Schülerinnen und Schüler in Kooperation mit 700 Wissenschaftler/innen involviert.
Dabei übernehmen sie als Juniorkolleg/innen aktiv Teilbereiche der Forschung und bearbeiten diese eigenständig. Sie bringen wichtige Anregungen in den Forschungsansatz ein, wirken an der Konzeption und Durchführung von Untersuchungen mit, setzen Befragungen in die Tat um, erheben Daten, interpretieren diese gemeinsam mit den Wissenschaftler/innen und stellen die Ergebnisse an Schulen, Universitäten und sogar bei wissenschaftlichen Tagungen vor. Mittlerweile liegen bereits zahlreiche Publikationen in anerkannten wissenschaftlichen Fachjournalen vor, an denen die Schülerinnen und Schüler teilweise sogar als Co-Autorinnen und Co-Autoren mitgewirkt haben.

 

Eine thematisch offene Förderschiene

Grüne Chemie, Nanomaterialien, Robotik, Klimawandel, Migration – die Themenpalette ist breit gefächert und reicht von mittelalterlicher Literatur bis zu Ambient Assisted Living. Die Förderschiene von Sparkling Science ist thematisch offen. Gefördert werden jedoch ausschließlich wissenschaftliche Projekte, die den neuesten Stand der Wissenschaft in den entsprechenden Forschungsfeldern berücksichtigen und innovative Erkenntnisse über diesen Stand hinaus erarbeiten. Außerdem muss gewährleistet sein, dass Schülerinnen und Schüler Seite an Seite mit Wissenschaftler/innen arbeiten sowie inhaltlich relevante Beiträge zur Erreichung der Forschungsziele einbringen. Die Beiträge der Schüler/innen müssen weiters so eingearbeitet werden, dass die Projektergebnisse den gültigen wissenschaftlichen Qualitätsstandards entsprechen.

 

Eckdaten

Programmlaufzeit:
2007 bis 2017


Ausschreibungen:  
bisher 3 Ausschreibungen
Die 4. Ausschreibung 2012 läuft bis 3. Februar 2012


Fördervolumen: 
bisher mit ca. € 18,9 Mio. dotiert


Geförderte Projekte: 
bisher 167 geförderte Projekte, davon 91 MINT-Projekte

 

Nähere Informationen:  Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.sparklingscience.at

 

 

 

← Zurück zu Forschungseinrichtungen