Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW)
exzellente außeruniversitäre Grundlagenforschung in Österreich
Die 1847 gegründete Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW) umfasst 64 Forschungseinrichtungen, in denen rund 1.300 Mitarbeiter/innen tätig sind. In den vergangenen zwanzig Jahren hat sich aus einer Gelehrtengesellschaft mit nur wenigen wissenschaftlichen Einrichtungen die größte außeruniversitäre Grundlagenforschungsinstitution im Land entwickelt. Auf die Bevölkerungszahlen bezogen ist die ÖAW nur mehr wenig kleiner als die außeruniversitären auf Grundlagenforschung ausgerichteten Einrichtungen großer Staaten der EU, wie die Max-Planck-Gesellschaft (MPG) in Deutschland oder das Centre National de la Recherche Scientifique (CNRS) in Frankreich.
Die ÖAW vereint Gelehrtengesellschaft, Forschungsträger und Nachwuchsfördereinrichtung. Sie organisiert als Forschungsträger Spitzenforschung in unterschiedlichen wissenschaftlichen Feldern und Organisationsformen. Darüber hinaus betreibt die ÖAW wichtige Serviceeinrichtungen für Forscher/innen und Studierende und pflegt die Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Institutionen des Auslands und internationalen Organisationen. Sie nimmt für das BMWF die Abwicklung von Forschungsprogrammen und internationalen Mitgliedschaften wahr. Die ÖAW vergibt Stipendien und Preise, entwickelt entsprechende Förderlinien und betreibt somit nachhaltige Nachwuchsförderung.
Neue Wege beschritt die ÖAW in der jüngeren Vergangenheit mit der Gründung von Forschungsgesellschaften. Um Forschung speziell in den Zukunftsfeldern der Life Sciences zu fördern, etablierte die Akademie das IMBA - Institut für Molekulare Biotechnologie GmbH, das GMI – Gregor Mendel Institut für Molekulare Pflanzenbiologie GmbH sowie das CeMM - Forschungszentrum für Molekulare Medizin GmbH, das klinische Forschung und Grundlagenforschung verbindet. Wissenschaftlich höchst erfolgreich agieren außerdem das IQOQI – Institut für Quantenoptik und Quanteninformation, das RICAM – Johann Radon Institute for Computational and Applied Mathematics, das Institut für Demographie, das Institut für Mittelalterforschung sowie das Institut für Iranistik, um nur einige zu nennen.
Das Gesamtressortbudget der ÖAW (inklusive Mittel der Nationalstiftung für Forschung, Technologie und Entwicklung) betrug im Jahr 2010 knapp
€ 95 Mio.
Kontaktperson:
Mag. Irene Eder
Abteilung II/9 (Angelegenheiten der Forschungs- und Technologieförderungen)
Irene.Eder(at)bmwf.gv.at

Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung