ERC - European Research Council

Spezifisches Programm "Ideen"

Im 7. Forschungsrahmenprogramm der EU wird das spezifische Programm „Ideen“ durch den europäischen Forschungsrat (ERC) definiert und durch die neu etablierte Exekutivagentur (ERCEA) durchgeführt. Ziel ist die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit Europas, indem die talentiertesten WissenschafterInnen herangezogen und gebunden werden, Risikobereitschaft und wirkungsreiche Forschung gefördert werden und wissenschaftliche Forschung von Weltklasse in neu entstehenden Forschungsfeldern unterstützt wird.

Der ERC setzt sich aus einem Scientific Council und einer „Dedicated Implementation Structure“, der ERCEA zusammen. Er ist die erste paneuropäische Institution zur Förderung von Pionierforschung und bietet neue Möglichkeiten für wissenschaftlichen und technischen Fortschritt und trägt zur Erzeugung neuen Wissens bei, das zu künftigen Anwendungen und Märkten führt. Die Gesamtfördersumme des ERC für das 7. Forschungsrahmenprogramm beläuft sich auf rund 7,5 Mrd. Euro.


Präsidentin des ERC und Vorsitzende des Wissenschaftlichen Rates des ERC ist seit März 2010 die österreichische Sozialwissenschafterin
Prof. Dr. Helga Nowotny.


Der ERC umfasst zwei zentrale Förderschienen, die sich beide an individuelle Forscher/innen richten: Über die „ERC Starting Grants“ werden Nachwuchswissenschafter/innen gefördert. Der „ERC Advanced Grants“ zielt auf die Förderung etablierter Forscher/innen ab. Projekte werden bis zu einem Betrag von 2 bzw. 3,5 Mio. Euro über eine Laufzeit von 5 Jahren gefördert.


Per Datenstand 02/2011 wurden 22 Starting Grants und 23 Advanced Grants an Forscher/innen an österreichischen Institutionen vergeben. Die Bewilligungsquote des Advanced Grant belief sich bei den Ausschreibung 2009 auf 16% und beim Starting Grant auf 10,1% (Quelle: PROVISO).

 

Kontaktperson:

Mag. Wolfgang Neurath
Abteilung II/9 (Angelegenheiten der Forschungs- und Technologieförderungen)
Wolfgang.Neurath(at)bmwf.gv.at

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