"Bologna" nach den Feiern: Studierendenanwaltschaft und Studien- und Rechtsabteilungen tagen in München

"Bologna nach dem Feiern: Qualität, Autonomie, Mobilität in der Alltagspraxis" lautete das Motto der zweitägigen Arbeitstagung der Studierendenanwaltschaft für die Verwaltungsstellen der österreichischen Universitäten, die am 24. und 25. Juni in München, Bayern stattfand. Organisatorisch unterstützt wurde die Tagung durch das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst, das auch zu mehreren Themen Diskussions-Beiträge lieferte. Außerdem waren auch das BAfög-Amt München (zuständig für Österreich) sowie die Ludwig-Maximilians-Universität München und die Technische Universität München mit Spezialreferentinnen und -referenten vertreten.

 

Im Zuge ihrer Betreuungsarbeit für die Universitäten, Kunstuniversitäten und Medizinische Universitäten in Österreich wollte die Studierendenanwaltschaft mit der Münchener Arbeitstagung zur Verbesserung des Beziehungs- und Beschwerdemanagements an heimischen Hochschulinstitutionen beitragen. Auf dem Programm, das den Erfahrungen mit Anfragen und Problemen bei der Studierendenanwaltschaft sowie den Themenwünschen der Universitätsvertreter entspricht, standen  u.a. Themen wie Bayern als Studienstandort im Bologna -System: Umsetzung und aktuelle Herausforderungen, zugangsgeregelte Studien in Deutschland, die kommende Herausforderung doppelter Abiturientinnen- und Abiturientenjahrgänge in Deutschland für österreichische hochschulen, ein Rückblick auf die Rechnungshofprüfung der seit 2009 neu geregelten österreichischen Studienbeiträge sowie nationale und internationale Anerkennungsfragen und Schwerpunkte der transnationalen Studienförderung.


Die Tagung diente auch zu einem Erfahrungs- und Meinungsaustausch über bestehende und kommende studienrechtliche Regelungen, darunter über die Novelle des Universitätsgesetzes 2002, Aktuelles aus dem Fremden- und Aufenthaltsrechts und eine Vorschau auf das Qualitätssicherungsgesetz . Die 45 Teilnehmer/innen kamen aus den Studien-, Prüfungs- und Rechtsabteilungen der österreichischen Universitäten, Kunstuniversitäten und Medizinischen Universitäten sowie von der Universitätenkonferenz und aus den Wissenschaftsministerien in Wien und in München. Die wichtigsten Ergebnisse der Tagung werden in einer Tagungsdokumentation (gedruckt und elektronisch) veröffentlicht werden.

 

← Zurück zu Veranstaltungen