Europa von A-Z

EU-Enzyklopädie

Austria Mundus
 
Mit dem Pilotprojekt AUSTRIA MUNDUS soll die Teilnahme österreichischer Universitäten und Träger von Fachhochschul-Studiengängen am EU-Bildungsprogramm ERASMUS MUNDUS verstärkt werden und ein Beitrag zur Attraktivierung des Wissenschaftsstandortes Österreich geleistet werden.

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Bologna-Prozess

Der Begriff Bologna-Prozess bezeichnet ein politisches Vorhaben zur Schaffung eines europäischen Hochschulraums bis zum Jahr 2010. Er beruht auf einer im Jahre 1999 von 29 europäischen Hochschulminister/innen im italienischen Bologna unterzeichneten Erklärung. Aus österreichischer Sicht treibt dieser Prozess die Europäisierung und Internationalisierung des tertiären Bildungssektors voran und stärkt die Wettbewerbsfähigkeit. Den Internationalisierungsbestrebungen des österreichischen Hochschulwesens wird dadurch neue Dynamik verliehen.

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CEEPUS

CEEPUS (Central European Exchange Program for University Studies) ist ein auf Initiative Österreichs begründetes Austauschprogramm für Mittel- und Osteuropa, das 1995 in Kraft trat. Derzeit nehmen folgende Staaten daran teil: Albanien, Bosnien-Herzegowina, Bulgarien, Kroatien, Mazedonien, Montenegro, Österreich, Polen, Rumänien, Serbien, Slowakische Republik, Slowenien, Tschechische Republik und Ungarn

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Doktoratsstudium

Doktoratsstudien dienen der Weiterentwicklung der Befähigung zu selbständiger wissenschaftlicher Arbeit sowie der Heranbildung und Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Die Dissertation als wissenschaftliche Arbeit dient dem Nachweis der Befähigung zur selbständigen Bewältigung wissenschaftlicher Fragestellungen. In der letzten Novelle des Universitäts-Gesetzes 2002 wurde festgehalten, dass neu beschlossene Doktoratsstudien zumindest drei Jahre dauern sollen. Das Studium darf als 'Doctor of Philosophy' - Doktoratstudium bezeichnet und der Titel PhD verliehen werden, wenn dies im Curriculum beschlossen wurde.

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Erasmus und Erasmus Mundus

Erasmus (European Action Scheme for the Mobility of University Students) ist ein 1987 gegründetes EU-Programm, das die Mobilität von Studierenden innerhalb Europas erhöhen und die Zusammenarbeit von Universitäten und Hochschulen in Europa fördern soll. Es ist Teil des EU-Programms für Lebenslanges Lernen, weshalb es nicht nur Hochschulbildung, sondern auch die Schul-, Berufs- und Erwachsenenbildung fördert.

Das EU-Bildungsprogramm ERASMUS MUNDUS ist ein Kooperations- und Mobilitätsprogramm im Bereich der Hochschulbildung. Ziel des Programms ist es, durch die Etablierung gemeinsamer Studien (Joint studies) von europäischen und außereuropäischen Universitäten die Qualität der europäischen Hochschulbildung zu verbessern, den Dialog und das Verständnis zwischen Völkern und Kulturen durch die Zusammenarbeit mit Drittstaaten zu fördern sowie die Ziele der EU-Außenpolitik und die nachhaltige Entwicklung von Drittstaaten im Bereich der Hochschulbildung zu unterstützen.

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Forschungsrahmenprogramm

 

Mit ihren Forschungsrahmenprogrammen zielt die Europäische Union auf die Stärkung der wissenschaftlichen und technologischen Grundlagen der europäischen Wirtschaft sowie auf die Förderung ihrer internationalen Wettbewerbsfähigkeit in Wissenschaft und Wirtschaft. Seit 1984 wurden von der Europäischen Kommission sechs Rahmenprogramme mit einer Laufzeit von jeweils vier Jahren durchgeführt. Österreich hat es geschafft, sich seit dem Beitritt in immer besserem Ausmaß an den Rahmenprogrammen zu beteiligen: Lag die Rückflussquote im 4. Rahmenprogramm (1994-1998) noch bei 70 %, stieg sie im 5. Rahmenprogramm (1998-2002) bereits auf 104 % und im 6. Rahmenprogramm auf 117 % an. Das heißt: Österreichische Forschungseinrichtungen holten in den letzten Jahren deutlich mehr Geld auf Brüssel, als wir in das Rahmenprogramm investierten.

Seit 1. Jänner 2007 läuft das mittlerweile 7. Rahmenprogramm, das weltweit größte transnationale Forschungsprogramm. Gegenüber seinen Vorgängern hat es eine längere Laufzeit (statt 4 nunmehr 7 Jahre) und verglichen mit dem 6. Rahmenprogramm rund 60% mehr Finanzmittel. Weiters gibt es neue Instrumente, so werden z. B. erstmals Aktivitäten der Grundlagenforschung mit Mitteln der Gemeinschaft unterstützt. Im Mittelpunkt der Maßnahmen steht dabei stets die wissenschaftliche Exzellenz der geförderten Forschungsprojekte.


http://www.bmwf.gv.at/submenue/euinternationales/euforschung/7_rahmenprogramm/

http://www.bmwf.gv.at/submenue/euinternationales/euforschung/7_rahmenprogramm/
ueberblick_7_rp/


http://cordis.europa.eu/fp7/home_de.html


Generaldirektion

Die Europäische Kommission ist als höchste Verwaltungsbehörde der EU in 40 Generaldirektionen untergliedert, von denen jede für besondere Aufgaben oder Politikfelder zuständig ist. An der Spitze einer GD steht ein Generaldirektor oder eine Generaldirektorin. Für die Politikfelder des BMWF sind zwei Generaldirektionen zuständig, nämlich die zu Kommissar Ján Figeľ ressortierende Generaldirektion für Bildung und Kultur (Generaldirektorin Odile Quentin) und die zu Kommissar Janez Potočnik ressortierende Generaldirektion für Forschung (Generaldirektor José Manuel Silva Rodríguez).
Die Aufgaben der EU-Generaldirektion Forschung sind ausgerichtet auf die Verwirklichung des Europäischen Forschungsraums. Die GD fördert die Entwicklung der Politik der Europäischen Union im Bereich Forschung und technologische Entwicklung und damit die Leistung eines Beitrags zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Industrie. Die GD koordiniert die europäischen Forschungsaktivitäten mit den Aktivitäten der Mitgliedstaaten.

Die GD Bildung und Kultur zielt ab auf die Förderung des lebenslangen Lernens, die sprachliche und kulturelle Vielfalt, die Mobilität und das Engagement der Bürger/innen Europas, in erster Linie der Jugendlichen und in der Ausbildung Stehenden.

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Hochschulzugang

Eines der Ziele des Europäische Hochschulraum liegt langfristig auch im Abbau von Hindernissen für die erfolgreiche Absolvierung von Studien im Ausland. Bestimmte Studien an österreichischen Universitäten, etwa Medizin oder Psychologie, sehen allerdings weiterhin Quotenregelungen für den Zugang vor. Dabei ist ein gewisser Prozentsatz der zur Verfügung stehenden Studienplätze österreichischen Studierenden vorbehalten. Der Grund dafür sind Studierende aus der Bundesrepublik Deutschland, die in ihrem Herkunftsland nicht zum Studium zugelassen sind, weil sie den Anforderungen des deutschen Numerus Clausus nicht genügen, und deshalb ohnehin stark nachgefragte Fächer in Österreich belegen.

Wissenschaftsminister Johannes Hahn erreichte diese vorerst bis 2012 begrenzte Lösung in langwierigen Verhandlungen mit der Europäischen Kommission. Österreich muss durch jährliche Berichte an die Kommission nachweisen, wie sich der Hochschulzugang entwickelt und welche Auswirkungen das vor allem im Bereich der Medizin in Hinblick auf den zukünftigen Ärztebedarf in Österreich hat.


Infrastruktur für die Forschung / Forschungsinfrastruktur

Forschungsinfrastrukturen sind für die weitere Entwicklung der europäischen Forschungsbasis von entscheidender Bedeutung und bilden einen Attraktor für Spitzenforschung. Seit 2002 diskutieren "policy maker" und Forscher/innen über die Entwicklung der europäischen Infrastruktur. Die Bestandsaufnahme ist abgeschlossen und eine europäische "Roadmap" für eine gesamteuropäische Strategie wurde 2006 der Öffentlichkeit vorgestellt. Die "Roadmap" baut auf der Erkenntnis auf, dass viele Forschungseinrichtungen nicht auf rein nationaler Basis weiterentwickelt werden können. Für Österreich bedeutet dies, die internationale Anbindung zu sichern und mit nationalen Begleitprogrammen unterstützend zu operieren.

Öffnet einen internen Link im aktuellen Fensterhttp://www.bmwf.gv.at/euinternationales/forschung_international/infrastruktur_forschung/


Joint Degree

Joint-Degree-Studienprogramme werden gemeinsam von zwei oder mehreren postsekundären Bildungseinrichtungen entwickelt und durchgeführt. Sie basieren auf – an den Partnereinrichtungen nach den Vorgaben des jeweiligen Bildungssystems eingerichteten – Curricula, die im Wesentlichen identisch sind. Positiv absolvierte Prüfungen an den Partneruniversitäten werden zur Gänze und automatisch angerechnet. Die Kooperation wird zwischen den Universitäten vertraglich geregelt. Nach Absolvierung des vollen Programms erhält der Studierende ein Diplom, das von beiden Universitäten gemeinsam bzw. von einer Universität im Namen aller Partnereinrichtungen ausgestellt wird.
bologna.univie.ac.at

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KIC (Knowledge and Innovation Communities / Wissens- und Innovationsgemeinschaften)

Die KICs (Knowledge and Innovation Communities) sind die wesentlichen Instrumente des Europäisches Instituts für Innovation und Technologie (EIT): lang dauernde, integrierte Partnerschaften europäischer Universitäten, Forschungsorganisationen und der Wirtschaft zur Erabreitung innovativer Lösungen für wissenschaftliche Fragestellungen im gesellschaftlichen Interesse. Ihre Ziele werden auf vertraglicher Basis mit dem EIT festgelegt. Dabei haben sie jedoch ein hohes Maß an Autonomie darin, wie sie sich selbst organisieren, wie sie Wissen generieren und wie sie die vereinbarten Ziele erreichen. Die KICs umfassen Innovation, Forschung und Lehre. Ihre Laufzeit ist auf sieben bis 15 Jahre angelegt.

Der erste Call wird im April 2009 ergehen und 3 KICs ausschreiben, die sich mit den Fragen Klimawandel, erneuerbare Energien und IKT beschäftigen werden.

Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterhttp://ec.europa.eu/deutschland/press/pr_releases/index_7661_de.htm

Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterhttp://europa.eu/rapid/pressReleasesAction.do?reference=MEMO/08/153&format=HTML&aged=0&language=EN&guiLanguage=en


LLL Lebenslanges Lernen / LLP Programm für Lebenslanges Lernen


Das europäische Programm für Lebenslanges Lernen führt die Programme SOKRATES und LEONARDO DA VINCI unter einem gemeinsamen Dach zusammen. Das Programm für Lebenslanges Lernen umfasst den Bildungsweg von der Schule über die Hochschule und Berufsbildung bis zur Erwachsenenbildung. Es umfasst vier Unterprogramme: Schulbildung (COMENIUS), Hochschulbildung (ERASMUS), Berufsaus- und Weiterbildung (LEONARDO DA VINCI) und Erwachsenenbildung (GRUNDTVIG). Ergänzt wird das Angebot durch ein Querschnittsprogramm (politische Zusammenarbeit, Sprachen, IKT - Informations- und Kommunikationstechnologie) und das Jean Monnet-Programm mit dem Schwerpunkt europäische Integration. Von 2007 bis 2013 steht ein Budget von fast 7 Milliarden Euro zur Verfügung.

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AB3C112EDC14F52E8A53F2B3BA83B14C


Master


Die dreigliedrige Studienarchitektur im Sinne des Bologna-Prozesses sieht als Studienabschlüsse den Bachelor (mind. 6 Semester), Master (4 Semester) und den PhD (6 Semester) vor, die im Sinne einer weiteren Vertiefung beziehungsweise der Vorbereitung auf eine wissenschaftliche Karriere aufeinandner aufsetzen. Die neuen Mastergrade sind damit der zweite akademische Abschluss nach dem Bachelor.

In Österreich werden Mastergrade von öffentlichen und privaten Universitäten, Fachhochschulen, sowie (bis längstens 2010 sowie unter der Bezeichnung „Lehrgang universitären Charakters“) von privaten Anbietern vergeben.Die Studiengänge können forschungsorientiert oder anwendungsorientiert eingerichtet sein. Der Aufwand muss nach einem Bachelorabschluss mindestens 120 ECTS-Punkten entsprechen. Die Mastergrade in der Weiterbildung (FH - Studien zur Weiterbildung) sind nicht identisch mit den Mastergraden aufgrund des Abschlusses ordentlicher Studien (Masterstudien), auch wenn sie zum Teil denselben Wortlaut haben.


NQR (Nationaler Qualifikationsrahmen)

Der NQR ist die nationale Umsetzung des EQR (Europäischer Qualifikationsrahmen), eines Rasters, der die Vielzahl nationaler und sektoraler Qualifikationen europaweit gegenseitig vergleichbar und verstehbar macht. Er umfasst das gesamte Bildungs- und Qualifizierungssystem von der allgemeinen über die berufliche Aus- und Weiterbildung bis hin zur hochschulischen Bildung und der nicht formalen und informellen Bildung. Der EQR und seine Gliederung in acht Referenzniveaus sollen den Qualifizierungssystemen der Mitgliedsstaaten als Referenzrahmen für die Strukturierung und Zuordnung der nationalen Qualifikationen zu den europäischen Referenzebenen dienen.

Öffnet einen internen Link im aktuellen Fensterhttp://www.bmwf.gv.at/wissenschaft/national/nqr/


OeAD

Die Tätigkeit des OeAD erfasst die allgemeine, die akademische und die berufliche Bildung, wobei der Bereich der akademischen Mobilität einen besonderen Schwerpunkt bildet. Der Verein „Österreichischer Austauschdienst (ÖAD) - Agentur für Internationale Bildungs- und Wissenschaftskooperation“ wurde im Jahr 1961 von der Österreichischen Rektorenkonferenz mit dem Zweck gegründet, ausländische Studierende bei ihrem Aufenthalt in Österreich zu unterstützen. Seit 1. Jänner 2009 hat die Oead GmbH auf Grundlage des OeAD-Gesetzes die Rechtsnachfolge des Vereins angetreten.
Der OeAD erfüllt als führende gemeinnützige Agentur im Dienst des internationalen Austausches von Schüler/innen, Lehrlingen, Studierenden, Lehrenden und Wissenschafter/innen zahlreiche Aufgaben, führt internationale Bildungsprojekte durch und ist damit die erste Anlaufstelle für internationale Aktivitäten im Bereich der Hochschulbildung.

Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterhttp://www.oead.at/_oead_about/index.html


PROVISO

Ziel von PROVISO ist es, die österreichischen Ministerien und deren mit Forschungsagenden betrauten EU-Delegierten bei der Wahrnehmung forschungspolitischer Agenden auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene zu unterstützen. Das Projekt PROVISO bietet eine fundierte Informations- und Unterstützungsinfrastruktur sowie inhaltlich-fachbezogene programmspezifische und programmübergreifende Analysen der Beteiligung Österreichs an den EU-Forschungsrahmenprogrammen. Aufbauend auf den unterschiedlichen Inhalten und Schwerpunkten der EU-Rahmenprogramme und durch die Anwendung unterschiedlicher Methoden und Darstellungsarten gibt es im Rahmen von PROVISO eine kontinuierliche Bestandsaufnahme österreichischer und europäischer Forschungsthemen und Forschungskonsortien.

Öffnet einen internen Link im aktuellen Fensterhttp://www.bmwf.gv.at/euinternationales/euforschung/proviso/projekt_proviso/

 

Quote (§ 124b Universitätsgesetz 2002)

Für manche Studienrichtungen an österreichischen Universitäten gelten Zugangsbeschränkungen. Dies können Aufnahmeverfahren vor der Zulassung oder Auswahlverfahren zu Beginn des Studiums sein. Zudem sind Quoten möglich, die dafür sorgen, dass die verfügbaren Studienplätze nach der Provenienz des Schulabschlusses vergeben werden. Dies bedeutet, dass in manchen Fächern ein festgesetzter Teil der Plätze an Interessenten mit österreichischem Maturazeugnis bzw. an solche mit EU-Schulabschluss sowie jene aus Drittstaaten vergeben wird. Aktuell sind Quoten für Human- und Zahnmedizin festgelegt, Beschränkungen gibt es auch für Psychologie, Veterinärmedizin, Betriebswirtschaft sowie Publizistik- und Kommunikationswissenschaft. Ab dem Wintersemester 2009/10 wird es beschränkten Zugang zum Studium voraussichtlich nur noch für Human- und Zahnmedizin, Veterinärmedizin und Psychologie geben.

 


Regionen des Wissens

Innerhalb des 7. Forschungsrahmenprogramms zielt die “Regions of knowledge”-Initiative darauf ab, das Forschungspotential der europäischen Regionen zu stärken, zumal durch die Entwicklung regionaler Cluster, die Universitäten, Forschungszentren, Unternehmen und regionale Behörden verknüpfen. Die Regionen können die Rolle von Forschung und technologischer Entwicklung (RTD) intensivieren. Angestrebt wird die Steigerung der Kapazität europäischer Regionen, in die Forschung zu investieren, was wiederum erheblich zur wirtschaftlichen Entwicklung beiträgt.

Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterhttp://cordis.europa.eu/fp7/capacities/regions-knowledge_en.html

 

Stipendien und Förderungen   

Das Euraxess-Programm der EU unterstützt Forscher/innen bei ihrer Arbeit innerhalb der Union. Sie fördert Mobilität der Forscher/innen und ihrer Familienangehörigen und informiert über offene Stellen im Forschungsbereich, Unterkünfte, Stipendien, Visa, Arbeitsgenehmigungen sowie die Erfordernisse des Steuer- und Sozialversicherungswesens. Der OeAD wiederum unterhält eine Online-Datenbank für Stipendien und Forschungsförderung, die auch über Zuschüsse, Preise, Einreichfristen sowie Finanzierungsleistungen Auskunft gibt. Die Datenbank richtet sich an alle wissenschaftlichen Bereiche und ist in deutscher sowie englischer Sprache abrufbar.

http://www.researchinaustria.info/

 

http://www.grants.at/

 

 

TEMPUS


Tempus ist das Hochschulkooperationsprogramm der Europäischen Union mit den nicht-assoziierten Staaten in Südosteuropa, den Neuen und Unabhängigen Demokratien der ehemaligen Sowjetunion GUS und bestimmten Mittelmeeranrainerstaaten. Das Ziel des Programms ist die Entwicklung und Erneuerung des Hochschulwesens in den Partnerländern. Tempus IV, die jüngste Phase des Programms, startete 2008.

Öffnet einen internen Link im aktuellen Fensterhttp://www.bmwf.gv.at/euinternationales/eubildungsprogramme/tempus/

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http://ec.europa.eu/education/external-relation-programmes/doc70_en.htm



Umweltforschung

Auf europäischer Ebene wird die Umweltforschung durch das 7. Forschungsrahmenprogramm gefördert, das durch nationale Schwerpunkte ergänzt wird. Österreich ist jedoch nicht nur in die EU-Kooperationen integriert, sondern auch bi- sowie multilateral mit anderen Ländern vernetzt. Eine traditionell starke Rolle spielt Österreich in der europäischen Nachhaltigkeitsforschung: nachhaltige regionale Entwicklung, nachhaltige Technologie. Zwei große österreichische Forschungseinrichtungen bilden einen wesentlichen Teil der EU-Umweltforschung: die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) sowie die Geologische Bundesanstalt.

 

Verkehrsforschung (TRKC Transport Research Knowledge Centre)

Das TRKC wird von der Generaldirektion für Energie und Transport der EU-Kommission im Rahmen des Sechsten Rahmenprogramms für Forschung und technologische Entwicklung unterhalten. Dieses Internet-Informationsportal liefert eine Übersicht über Verkehrsforschungsprogramme und –projekte. Außerdem werden ein Newsletter sowie diverse thematisch relevante Publikationen angeboten. Ziel des TRKC ist es, zu zeigen, wie Verkehrsforschungsprogramme und –projekte dazu beitragen, Richtlinen und Werkzeuge zu entwickeln, um die europäische Verkehrspolitik hinsichtlich nachhaltiger, effizienter und verbraucherfreundlicher Mobilität zu unterstützen. Das TKRC richtet sich an Forscher/innen, Verkehrsexperten/innen oder Unternehmer/innen und stellt eine Übersicht der einschlägigen Forschungsaktivitäten im Transportbereich auf europäischer und nationaler Ebene zur Verfügung.

http://www.transport-research.info/web/

http://www.transport-research.info/web/about/AboutTRKC-DE.cfm

 

 

Wettbewerbsfähigkeit

Der EU-Rat für Wettbewerbsfähigkeit beeinflusst entscheidend die europäische Forschungspolitik. Dieses Gremium, in dem Österreich für Forschungsfragen durch den  Wissenschaftsminister vertreten ist, entscheidet darüber, wie Forschung auf EU-Ebene gefördert wird. Dabei geht es auch um die Gestaltung der EU-Rahmenprogramme, wie des momentan laufenden 7. Rahmenprogramms, das mit 54 Milliarden Euro dotiert ist, die der europäischen Forschung von 2007 bis 2013 zur Verfügung stehen werden.. Ein großes Ziel des EU-Rats für Wettbewerbsfähigkeit ist zudem die Schaffung eines europäischen Forschungsraums, in dem Wissenschaftler/innen in ganz Europa zu gleichen Bedingungen arbeiten können.

 

 

Youtube (Eutube)

Eutube ist der youtube-Kanal der Europäischen Union. Er existiert seit dem 3. März 2006 und wurde bisher von mehr als zwei Millionen Menschen besucht. Der Kanal bietet zahlreiche Clips unterschiedlicher Länge an, die mal dokumentarisch ausführlich, mal unterhaltsam auf den Punkt gebracht über die Institutionen der EU, ihre Kultur-, Bildungs- und Jugendpolitik sowie ihre Außenpolitik und die auswärtigen Beziehungen informieren. Die Videos können von den Usern kommentiert und bewertet werden.

http://www.youtube.com/EUtube 

 

 

Zusammenarbeit mit Drittstaaten

Als "Drittstaaten" werden - immer noch - grosso mode alle nicht EU-Mitgliedsländer bezeichnet, die dementsprechend eine spezielle Behandlung genießen.
Im Forschungsbereich bezieht sich diese Bezeichnung auf alle Länder, die nicht dem 7. RP assoziiert sind, wobei es im wesentlichen um den Nutzen für die EU aus der Zusammenarbeit mit Ländern geht, die ein vielversprechendes wirtschaftliches Potential aufweisen wie die sogenannten "emerging economies" wie China oder Indien oder  die großen Konkurrenten wie Japan oder die USA.
Auch die Forschung für und mit Entwicklungsländern fällt unter die Drittländer-Kooperation, für die das Direktorat "Internationales" in der DG Research und ein eigenes Programmkomitee zuständig sind.
Abgesehen von speziellen thematischen Projektausschreibungen läuft die internationale Kooperation im 7. Rahmenprogramm vor allem über INCO-Net, ERA-Net und BILAT-Projekte.

http://www.bmwf.gv.at/submenue/euinternationales/forschung_international/kooperationsprojekte/